Stimmen aus dem Kleiderschrank « Ratakresch

Stimmen aus dem Kleiderschrank


Ihr fragt euch bestimmt: „Was ist eigentlich mit Ratakresch los? Um die laute Band ist es in letzter Zeit recht still geworden.“ Abgesehen davon, dass viele lärmgeplagte Nachbarn das Gegenteil behaupten dürften: ja, es stimmt, wir haben uns in den vergangenen Wochen die meiste Zeit in dunklen Kellergewölben verschanzt. Bei Pizza und Bier, ohne Sonnenlicht und ohne Facebook. Wie wir das aushalten? Es ist nicht einfach, aber wir haben einen guten Grund: Wir tüfteln zurzeit fleißig an unserem neuen Album. Niki und Martin haben ihre Instrumente fertig eingespielt. Zurzeit wetzen sich noch Björn und Axel die Finger an ihren Gitarren wund.

Ich wiederum traktiere meine Stimmbänder, so auch in der vergangenen Osterwoche. Ganz schön anstrengend, sage ich euch. Und zum Glück hört man später nicht, wie ich beim Singen ausgesehen habe. Denn unser Produzent hat mich für die Gesangsaufnahmen in einen Kleiderschrank gesperrt. Alter Schwede, war das heiß, eng und stickig. Alles für eine bessere Akustik, hieß es. Zähneknirschend muss ich zugeben, dass die Stimme im Kleiderschrank richtig fein klingt. Und die Mühe hat sich gelohnt: Fünf Lieder haben wir innerhalb einer Woche eingesungen.

Die gute Nachricht für euch: das Album ist halb fertig. Die schlechte Nachricht für mich: für sieben Lieder muss ich zurück in den Schrank. Fest steht nämlich, dass wir zwölf Songs auf die Scheibe pressen wollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden. Sobald die Platte erscheint, gibt es ein großes Fest. Versprochen. Vielleicht müssen wir darauf auch gar nicht mehr so lange warten. Wir haben uns nämlich vorgenommen alles dafür zu tun, dass unser Album bereits im Sommer in den Plattenläden steht.

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2 Kommentare zu “Stimmen aus dem Kleiderschrank”

  1. […] Ein Jahr, um genau zu sein. Und es sind schlimme Dinge passiert. Für die Aufnahmen mussten wir Musiker in den Kleiderschrank sperren, manche sind völlig ausgeflippt. Doch das Warten hat sich so was von gelohnt. Ganz unbescheiden: […]

  2. […] eingespielt und seit Freitagabend sind auch sämtliche Stimmen eingesungen. Da nun niemand mehr in den Schrank gesperrt werden muss, haben wir uns gedacht: jetzt packen wir die Playstation aus und ballern ein […]