Leg dich nicht mit Courtney an « Ratakresch

Leg dich nicht mit Courtney an

Es ist nicht schwer, in der Musikbranche einen Fehler zu machen. Man kann sich bei Deutschland sucht den Superstar anmelden, seine Musikvideos ungeprüft ins Netz stellen oder sich bei einem Foo-Fighters-Konzert daneben benehmen. Letzteres ist überhaupt keine gute Idee. Denn fällt ein Zuschauer bei einem Konzert der Rocker unangenehm auf, dann fliegt er raus. Nicht aber, ohne vorher vor Tausenden von Fans noch eine ordentliche Beschimpfungs-Salve zu kassieren:

Doch die Welt ist auch schnell wieder in Ordnung, wenn der Wutwortschatz aufgebraucht ist. Sobald das sanft flüsternde Akkordeon einsetzt, singt sich Dave Grohl auch wieder in Stimmung.

Nicht nur das Publikum muss leiden

Ganz anders läuft das bei Courtney Love. Die Witwe des verstorbenen Nirvana-Sängers Kurt Cobain regelt das anders. Sie bestraft nicht den Übeltäter. Sie bestraft alle anderen. Und zwar nicht nur das Publikum, indem sie glaubhaft damit droht, die Show abzubrechen. Sondern auch die Band, die mit der Sache eigentlich gar nichts zu tun hat. Welche Band? Richtig: die Foo Fighters.

Sie zwingt ihre Fans dazu, einen Spruch aufzusagen, der mit der Sache noch viel weniger zu tun hat: „Die Foo Fighters sind schwul!“ Und was lernen wir aus der Geschichte: Wenn jemand sich daneben benimmt, dann sind alle anderen schuld.

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Ein Kommentar zu “Leg dich nicht mit Courtney an”

  1. Maja sagt:

    Die Frau hat sie einfach nicht mehr alle. Nicht nur, dass sie selbst schlampig mit dem Vermächtnis von Nirvana umgeht, nein von Musik weiß sie auch nicht viel – die Foo Fighters haben tolle Arbeit geleistet und ruhen sich nicht wie Miss Love auf wenigen durchwachsenen Songs aus.